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Lasst euch erfrischen!

Lasst euch erfrischen!
Lasst euch erfrischen!

Tau- wie auf dem Bild zu sehen, kennen wir. Wenn morgens das Gras nass ist, obwohl es nicht geregnet hat…

Doch wo kommt das Wasser nochmal her? Das Wasser war in der Luft – es ist tagsüber verdunstet und wurde zu Wasserdampf. Während der Nacht kühlt die Erde stark ab, besonders am frühen Morgen. Der Wasserdampf aus der Luft setzt sich dann als Tröpfchen ab.

Das Wasser war also schon in der Luft, aber nicht zu sehen. Vielleicht kennen Sie das Lied „Tauet, Himmel, den Gerechten“ da kann man sich das auch so vorstellen: Gott war schon in der Luft, aber nicht zu sehen. Erst auf der kalten Erde entstand der sichtbare Tau „Jesus Christus“.

  • Tauet, Himmel, den Gerechten, / Wolken, regnet ihn herab!" / rief das Volk in bangen Nächten, / dem Gott die Verheißung gab, / einst den Mittler selbst zu sehen / und zum Himmel einzugehen; / |: denn verschlossen war das Tor, / bis der Heiland trat hervor. :| (Gotteslob 744)

Das Lied aus dem 18. Jh ist ein Adventslied, es zeigt, wie Gott in die Welt kommen möchte: Unaufdringlich aber glänzend, wie ein Tautropfen. Besonders in heißen Gegenden ist Tau ein echter Lebenstropfen für die Natur und die Menschen dort. Und wenn Tau in der Morgensonne glitzert, sieht es wunderschön aus. Der Tau, ein Zeichen dafür, dass Gott für uns sorgt, wenn auch oft zart und unbemerkt.
Ein paar Fragen zum Nachdenken in dieser Adventszeit:

  • Wie erlebe ich dieses außergewöhnliche und schwere Jahr?
  • Mit welchem Gefühl bin ich in diesen Advent gegangen – in diese doch so immer genannte „besinnliche“ Zeit?
  • Wie habe ich in diesem Jahr die Adventszeit erlebt?
  • Gab es neben Corona und allem Negativem auch schöne Momente?
  • Konnte ich in diesem Jahr – trotz aller Einschränkungen – TAU in meinem Leben entdecken?
  • Wüste, die zum Ort von Leben wird?
  • Habe ich für mich eine Kraftquelle, aus der ich schöpfen kann?
  • Advent ist immer auch die Möglichkeit umzukehren – Eingefahrenes neu zu bedenken
  • “Denn das Heil ist nahe“ Bin ich mir ganz persönlich überhaupt im Klaren, was Gott uns da mit Christus schenkt?

Guter Gott,
der Prophet Jesaja legte dir diese Worte in den Mund:
Taut, ihr Himmel, von oben, ihr Wolken, lasst Gerechtigkeit regnen! Die Erde tue sich auf und bringe das Heil hervor, sie lasse Gerechtigkeit sprießen. Ich, der Herr, will es vollbringen. (Jes 45,8)

Und so bitten wir dich für beides, dass du Gott, Gerechtigkeit und Gutes vom Himmel regnen lässt und wir uns dafür öffnen können um es weiter zu geben, es sprießen zu lassen. Amen.

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