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Krankensalbung

Krankensalbung: Kraftquelle in schwerer Zeit

„Kommt zu mir! Alle, die ihr am Ende seid, abgearbeitet und mutlos:
Ich will euch Erholung und neue Kraft schenken.“ (Mt 11,28)

In Momenten der Krankheit oder Erschöpfung möchte das Sakrament der Krankensalbung erfahrbar machen: Gott lässt mich nicht allein. Er ist kein ferner Beobachter, sondern geht jeden Schritt durch Angst und Schmerz mit Ihnen. Das Sakrament ist das sichtbare Zeichen dieser Geborgenheit.

Stärkung mitten im Leben

Die Krankensalbung ist kein Abschiedsritus („Letzte Ölung“), sondern eine Hilfe für Krisenzeiten an Leib und Seele:

  • Zeitpunkt: Empfangen Sie das Sakrament dann, wenn Sie Gottes Beistand und neue Kraft benötigen – auch vor Operationen oder bei tiefer Erschöpfung.
  • Wirkung: Durch Handauflegen und Salbung schenkt Gott innere Festigkeit, den Trost des Heiligen Geistes und die Vergebung der Sünden.

Begleitung für Kranke und Angehörige

Besonders bei dementiell erkrankten Menschen wirkt das Sakrament über die Sinne und erreicht die Seele dort, wo Worte fehlen. Für pflegende Angehörige bietet die Feier einen Raum, um in der Krise handlungsfähig zu bleiben und die Last gemeinsam vor Gott zu bringen. Unsere Seelsorger stehen Ihnen zudem jederzeit für stärkende Gespräche oder das Sakrament der Versöhnung (Beichte) zur Verfügung.

Gemeinschaft in der Karwoche

Einmal im Jahr feiern wir eine besondere Eucharistiefeier mit Krankensalbung. In der Karwoche blicken wir auf den leidenden Christus: Der Apostel Paulus lehrt uns, dass wir in unserem Leid nicht abseits stehen, sondern sein Kreuz mittragen. In dieser Weg-Gemeinschaft wird Dunkles in Licht verwandelt. Termine finden Sie aktuell im Pfarrbrief.

Kontakt & Beistand

Für die Spendung des Sakraments (zuhause oder im Heim) sowie für seelsorgliche Gespräche sind wir für Sie da: Pfarrer X. Manickathan & Pfarrer P. Lauer, Telefon: 02624-943420 oder das Notfalltelefon.

 

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